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Ausstriche

Das Anfertigen von Ausstrichen bedarf besonderer Sorgfalt und Schnelligkeit, um mechanische Beschädigungen oder ein Austrocknen des Materials zu verhindern. Bei Feinnadelpunktaten setzen Sie die Nadelspitze auf den Objektträger und exprimieren einen (grossen) Tropfen, bitte nicht einfach aufspritzen. Der Tropfen verteilt sich nach Auflegen eines zweiten Objektträgers durch Kapillarität. Die beiden OT werden durch eine drucklos ausgeführte Gleitbewegung in Längsrichtung voneinander getrennt und sofort mit Spray oder in 95%igem Alkohol fixiert. Gynäkologisches Material wird mit Spatel und/oder Bürste auf die Objektträger aufgebracht und ebenfalls sofort fixiert.

   

Blasenspülungen

Die Untersuchung von Spontanurin bringt keine guten Resultate. Wir empfehlen deshalb aktive Spülungen. Nach Einführung eines Katheters wird die Blase entleert und durch Instillation und Aspiration von steriler physiologischer Kochsalzlösung kräftig gespült. Diese Flüssigkeit wird verworfen. Nun folgt die eigentliche Spülung mit 100 ml physiologischer Kochsalzlösung. Die Flüssigkeit wird etwa 10 mal kräftig instilliert und wieder aspiriert und anschliessend sofort zur Untersuchung gebracht. Bei längerer Transportdauer 2 Tropfen Merfen pro 100 ml Flüssigkeit beigeben.

  

Feinnadelpunktate

Wir empfehlen, das in die Nadel aspirierte Material flüssig zu fixieren. Sie geben dabei das Aspirat nicht auf Objetträger, sondern direkt in die Fixationsflüssikeit des SurePathTM-Behälters. Dazu lösen Sie die Spritze von der Nadel, füllen die Spritze mit Luft, setzen sie wieder auf die Nadel und pressen den Inhalt in die Flüssigkeit. Anschliessend aspirieren Sie wenig Flüssigkeit, um die Nadel zu spülen. Alternativ können Sie einen oder mehrere konventionelle Ausstriche anfertigen.

Grössere Flüssigkeitsmengen (ab 3 ml) bitte in geeignetem Gefäss direkt zur Untersuchung einsenden.

  

Gynäkologisches Material

Als Alternative zur empfindlichen Herstellung und Fixation konventioneller Ausstriche empfehlen wir die Flüssigfixation. Sie geben dabei Spatel und/oder Bürste direkt in den SurePathTM-Behälter und schicken diesen, gut verschlossen, zur Untersuchung ein.

   

Punktionsflüssigkeiten (Ergüsse u.a.)

Nach Möglichkeit genügend grosse Menge (bis 1 Liter) sofort nach Entnahme zur Untersuchung einsenden. Keine Fixationsmittel oder Antikoagulantien beifügen. Bei längerer Transportdauer 2 Tropfen Merfen pro 100 ml Flüssigkeit beigeben.

  

Sputum

Da die zytologische Untersuchung des eingesandten Materials durch Beimengung von Speichel häufig und teilweise stark erschwert wird, muss der nüchterne Patient vorgängig den Mund gut spülen und gurgeln. Das frische Morgensputum muss jeweils sofort versandt werden, nach Möglichkeit an drei aufeinander folgenden Tagen, bitte Sputa nicht sammeln. Das vorgängige Beklopfen des Thorax erhöht die Wahrscheinlichkeit, vermutete pathologische Zellen nachweisen zu können. Bei längeren Transportwegen Sputum mit 50%igem Alkohol im Verhältnis von 1:1 versetzen.

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